Natürlich ist ein störendes und unsoziales Verhalten hemmend für die eigene Entwicklung des Kindes. Ziel sollte deshalb sein dem Kind zu helfen DIES selbst zu erkennen.
Leider erfahren gerade die Kinder, die der Norm nicht entsprechen oder als anstrengend empfunden werden, Ablehnung und Abwertung. Das Kind entwickelt mit der Zeit Abwehrmechanismen und Ersatzhandlungen. Es gerät so immer mehr in den Kreislauf von erfahrener NICHTAKZEPTANZ seiner Umwelt. Für ein Kind ist es nicht möglich ohne Hilfestellung selbstständig aus diesem Zustand herauszukommen. Oftmals hat das Kind schon ein so negatives Selbstbild entwickelt, dass ihm gar nicht klar ist, dass nicht seine Person sondern seine HANDLUNGEN und Verhaltensweisen ihn von seiner Umwelt isolieren.
Erschwerend hierbei ist, dass gerade die selbstschadenden Handlungen ihm scheinbar Zuspruch und Anerkennung vermitteln. Ein "Störenfried und Klassenclown" wird durch das Lachen der Mitschüler in seinem Fehlverhalten zunächst bestätigt. Aggressives Auftreten gibt ihm vordergründig das Gefühl von Respekt anderer. Das Kind bekommt ein verzerrtes Bild von sozialen Umgangsregeln. Es spürt die Ablehnung und Isolation, deshalb erzwingt es sich die Aufmerksamkeit durch Ersatzhandlungen. Sobald ein Kind durch Lob und Erfolgserlebnisse eine positive Spiegelung seiner Umwelt erfährt, wird es neue Verhaltensweisen, die ihm diese Anerkennung erhalten, verinnerlichen.
Liebevolle Ermunterung und Geduld unterstützen es immer wieder, falsche Verhaltensweisen, die ihm selbst schaden, durch positive Handlungen zu ersetzten.
Durch das WT-Training erkennen die Kinder falsche Verhaltensweisen und erlernen bessere Lösungen, positive Resonanz der Umwelt zu bekommen. |